Gartenhaus-Baugenehmigung

Baugenehmigung für Gartenhäuser

Ein Gartenhaus ist eine Bereicherung für jeden Garten, bietet es doch zusätzlichen Raum für Entspannung, Hobbys oder als Lager.

Doch bevor der Traum eines Gartenhauses Realität wird, muss ein wichtiger Aspekt geklärt werden: die Baugenehmigung.

Dieser Leitfaden führt Sie durch den Dschungel der Vorschriften und bietet eine detaillierte Übersicht über alles, was Sie wissen müssen.


1. Einführung in die Baugenehmigung

Was ist eine Baugenehmigung?

Eine Baugenehmigung ist eine behördliche Erlaubnis, die bestätigt, dass Ihr Bauvorhaben den lokalen Bauordnungen und -vorschriften entspricht. Ob für ein Gartenhaus eine Baugenehmigung erforderlich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Größe, Standort und Nutzung.

Gartenhäuser gelten im Sinne des Baurechts oft als "Nebenanlagen" und unterliegen somit den Bauordnungen der Bundesländer und den lokalen Bebauungsplänen. Die Kenntnis dieser Vorschriften ist entscheidend für die reibungslose Umsetzung Ihres Gartenhaus-Projekts.

 


2. Genehmigungsfreie Gartenhäuser

Allgemeine Kriterien

In vielen Fällen sind Gartenhäuser bis zu einer gewissen Größe ohne Baugenehmigung erlaubt. Diese Grenzen variieren jedoch erheblich zwischen den Bundesländern. Ein Gartenhaus kann genehmigungsfrei sein, wenn:

  • Es eine bestimmte Grundfläche nicht überschreitet (oft zwischen 10 m² und 30 m²).
  • Es keine Aufenthaltsräume, Toiletten oder Feuerstätten beinhaltet.
  • Es sich innerhalb der Grenzen des "zulässigen" Gebiets befindet, wie durch den lokalen Bebauungsplan definiert.

Besonderheiten in Kleingartenanlagen

Für Gartenhäuser in Kleingartenanlagen gelten spezielle Regelungen nach dem Bundeskleingartengesetz.

Hier ist oft eine größere Grundfläche ohne Baugenehmigung erlaubt, sofern das Haus nicht für dauerhaftes Wohnen genutzt wird.


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3. Wann ist eine Baugenehmigung erforderlich?

Größe und Nutzung

Die Überschreitung bestimmter Größen- oder Volumengrenzen macht eine Baugenehmigung notwendig. Ebenso erfordern Gartenhäuser, die als Aufenthaltsraum dienen sollen oder eine feste Installation wie eine Heizung oder Sanitäranlagen aufweisen, in der Regel eine Genehmigung.

Lage und örtliche Vorschriften

Die Positionierung des Gartenhauses auf Ihrem Grundstück kann ebenfalls eine Rolle spielen. Bauvorhaben im Außenbereich oder in Gebieten mit speziellen Bebauungsplänen unterliegen strengeren Auflagen.


4. Bundeslandspezifische Regelungen

Die Anforderungen und Grenzwerte für genehmigungsfreie Gartenhäuser variieren stark zwischen den Bundesländern.

Einige Beispiele:

  • Bayern: Bis zu 75 m³ Raumvolumen können genehmigungsfrei sein, je nach lokalen Vorschriften.

  • Nordrhein-Westfalen: Unterscheidet nach Nutzung und Größe, wobei oft bis zu 30 m³ Raumvolumen ohne Genehmigung möglich sind.

  • Berlin: Setzt die Grenze häufig bei einer Grundfläche von bis zu 10 m² an.

 

Diese Angaben sind beispielhaft und können sich ändern. Eine genaue Konsultation der aktuellen Landesbauordnung und des Bebauungsplans ist unerlässlich.


5. Verfahren und Kosten

 

Das Verfahren zur Beantragung einer Baugenehmigung variiert ebenfalls von Bundesland zu Bundesland und umfasst in der Regel die Einreichung von Bauzeichnungen, Lageplänen und gegebenenfalls weiteren Dokumenten, die das Bauvorhaben detailliert beschreiben.

Die Kosten für eine Baugenehmigung setzen sich zusammen aus den Gebühren der Baubehörde sowie möglicherweise anfallenden Kosten für die Erstellung der erforderlichen Unterlagen durch einen Architekten oder Bauingenieur.

Schritte zur Beantragung einer Baugenehmigung:

  1. Vorprüfung: Informieren Sie sich bei Ihrem zuständigen Bauamt über die spezifischen Anforderungen und notwendigen Unterlagen für Ihr Gartenhaus-Projekt.

  2. Bauunterlagen vorbereiten: Erstellen Sie oder lassen Sie professionelle Bauzeichnungen, einen Lageplan und eine Baubeschreibung anfertigen. Diese sollten alle relevanten Informationen wie Maße, Materialien und die genaue Platzierung auf dem Grundstück enthalten.

  3. Antrag einreichen: Reichen Sie Ihren Bauantrag zusammen mit allen erforderlichen Unterlagen bei der Baubehörde ein.            Beachten Sie, dass in einigen Bundesländern eine elektronische Einreichung möglich oder sogar erforderlich ist.

  4. Bearbeitung und Genehmigung: Die Baubehörde prüft Ihren Antrag auf Übereinstimmung mit den örtlichen Bauvorschriften und Bebauungsplänen. Dieser Prozess kann mehrere Wochen bis Monate in Anspruch nehmen. Bei positiver Prüfung erhalten Sie Ihre Baugenehmigung.

Kosten:

Die Gebühren für die Baugenehmigung variieren je nach Bundesland, Gemeinde und Umfang des Projekts erheblich. Zusätzlich zu den Gebühren der Baubehörde sollten Sie auch die Kosten für die Erstellung der Bauunterlagen und gegebenenfalls für die Beratung durch einen Fachmann einplanen.


6. Tipps für ein erfolgreiches Genehmigungsverfahren

  • Frühzeitige Recherche: Informieren Sie sich rechtzeitig über die baurechtlichen Vorschriften in Ihrem Bundesland und Ihrer Gemeinde.

  • Nachbarschaft einbeziehen: Informieren Sie Ihre Nachbarn über Ihr Vorhaben, um mögliche Einwände frühzeitig zu klären und den Nachbarschaftsfrieden zu bewahren.

  • Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen: Die Komplexität baurechtlicher Vorschriften macht die Unterstützung durch einen erfahrenen Architekten oder Bauingenieur oft unverzichtbar.

  • Bauvoranfrage stellen: Eine Bauvoranfrage bei der zuständigen Baubehörde kann vorab Klarheit über die Genehmigungsfähigkeit Ihres Vorhabens schaffen und hilft, Zeit und Kosten zu sparen.


Fazit

Die Errichtung eines Gartenhauses erfordert eine sorgfältige Planung und Vorbereitung, insbesondere im Hinblick auf die Baugenehmigung. Indem Sie sich frühzeitig mit den baurechtlichen Anforderungen auseinandersetzen, professionelle Hilfe in Anspruch nehmen und transparent mit den Behörden und Ihren Nachbarn kommunizieren, legen Sie den Grundstein für ein erfolgreiches Projekt.

So wird Ihr Gartenhaus nicht nur zu einer Bereicherung für Ihren Garten, sondern auch zu einem Vorhaben, das reibungslos und ohne rechtliche Hindernisse realisiert werden kann.

Der erste Schritt sollte sein, sich bei Ihrem zuständigen Amt zu erkundigen, was genau sie einreichen müssen, denn bei vielen unserer Kunden war ein Abbundplan wie wir sie hier anbieten völlig ausreichend.

Dadurch sparen Sie sich die sehr hohen Kosten für Architekt oder Bauingenieur. 

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